„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“ (John D. Rockefeller, reichster Mensch der Neuzeit)

Rockefeller ist nicht nur ein Name. Es ist eine Legende. Ein Statement. John D. Rockefeller ist der vermutlich reichste Mensch der Neuzeit. In die Wiege gelegt wurde ihm das nicht: Angefangen hat er als Lehrling bei einer Speditionsfirma. Sein erster richtiger Job war Buchhalter.

Doch Rockefeller wollte mehr – und dachte groß. Als die Industrialisierung an Fahrt aufnahm und das Ölgeschäft in den Vereinigten Staaten richtig groß wurde, stieg er in die Branche ein. Er hatte einen hervorragenden Chemiker, der die Weiterverarbeitung von Rohöl dramatisch verbesserte.

Außerdem fertigte Rockefeller seine Fässer selbst an und war zugleich sein eigener Spediteur und Fuhrmann – die Konkurrenz sah da ziemlich alt dagegen aus. Der Rest ist Geschichte. Kein Wunder also, dass John D. mit einem Vermögen von – inflationsbereinigt – 300 Milliarden Dollar als reichster Mensch der Neuzeit gilt.

“Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.”

 

Wer viel haben will, muss viel behalten. Das ist einleuchtend. Nur: Wieviel ist viel? Oder zu viel?

Der englische Empiriker Francis Bacon, dem bis heute hartnäckig nachgesagt wird, er habe die Werke Shakespeares geschrieben, hatte dafür eine klare Maßgabe. 50 Prozent von seinen Einnahmen zu behalten ist gut, zwei Drittel zu behalten ist besser – und führt zum Reichtum:

“Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.”

Er selbst hat sich an diese goldene Regel allerdings wohl nicht gehalten: Als er 1626 starb, hinterließ er seinen Erben Schulden in Höhe von 22.000 englische Pfund.

Einst machten sich Discounter wie Aldi und Lidl auf, um den Lebensmittelmarkt in Deutschland umzukrempeln. Während die klassischen Billigheimer inzwischen eher versuchen, aus der Nur-billig-Ecke zu kommen, wird in anderen Marksegmenten Neuland erobert.

Tedi, Action, Mäc Geiz oder Rusta haben Bereiche wie Haushaltswaren, Dekoartikel, Schreibwaren und Kosmetik neu besetzt. Und die Zahlen sprechen für sich: Marktführer Tedi eröffnet nach eigenen Angaben zurzeit jede Woche drei neue Filialen. Action plant in diesem Jahr über 60 neue Läden. Rusta, der schwedische Newcomer, der erst im Mai sein erstes Geschäft in Deutschland eröffnet hat, hat auch viel vor: 500 Filialen sind geplant.

Nach Einschätzungen von Experten haben die Lebensmitteldiscounter dabei eine Pionierfunktion eingenommen. Sie haben die deutschen Verbraucher an Discount-Angebote gewöhnt. Billigheimer aus dem Bereich Möbel oder Textilien haben die Fackel weitergetragen – nun sind neue Marktsegmente im Visier.

Eins der Geheimnisse des Erfolgs: Discounter setzen darauf, dass der Kunde Dank des breitgefächerten und kostengünstigen Angebots deutlich mehr kauft, als er ursprünglich geplant hatte. Scheint bisher jedenfalls recht gut zu klappen…

 

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Laut US-Präsident Donald Trump haben ihn die Chinesen erfunden, um die US of A zu schwächen: Die Wissenschaft allerdings nimmt den Klimawandel ernst. Sehr ernst sogar, wie neue Prognosen der Forscher belegen.

Demnach könnten Ende des Jahrhunderts in Europa jedes Jahr etwa 240.000 Menschen umkommen – durch extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Wirbelstürme. Auch Kälte- oder Hitzewellen seien ab etwa 2071 denkbar, heißt es.

Die Studie stammt vom Joint Research Center der Europäischen Kommision. Als Grundlage dienten den Wissenschaftlern 2.300 Berichte über die Folgen von extremen Wetterlagen zwischen 1981 und 2010.

Nach ihren Berechnungen werden bis zum Jahr 2100 etwa zwei Drittel aller Europäer von Wetter-Katastrophen betroffen sein. Im besten Falle sind jährlich „nur“ 80.000 Tote zu erwarten. Bereits ab 2041 könnte die Zahl jedoch bereits auf 180.000 Tote ansteigen. Zum Vergleich: In den letzten 35 Jahren starben etwa 3.000 Menschen pro Jahr durch Extremwetter in Europa.

 

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – davon kann man nie genug haben. Oder? Naja. Wissenschaftler warnen, dass die liebe Sonne zwar lebenswichtiges Vitamin D liefert. Alle anderen Wirkungen des lichtspendenden Himmelskörpers aber sind gefährlich.

Vor allem die UV-Strahlung ist kein Spaß. Sie verursacht nicht nur den gerade unter besonders hellhäutigen beliebten Sonnenbrand, sondern schädigt die Haut auch auf längere Sicht. Das kann Hautalterungen bedeuten, aber eben auch das große K: Hautkrebs.

Am sicht- und spürbarsten wird die verhehrende wirkung natürlich im Falle eines Sonnenbrandes. Wer mal einen hatte, weiß aus Erfahrung: Gesund fühlt sich das sicher nicht an. Aber: Auch ohne die schmerzhafte Hautrötung wird unsere Haut in Mitleidenschaft gezogen. Der tödliche, sogenannte Schwarze Hautkrebs etwa wird wohl vor allem durch kurze, intensive UV-Bestrahlung gefördert.

Bevor wir jetzt alle nur noch Burka aus dem Haus gehen: Gegen die UV-Strahlen kann man sich auch mit regelmäßig aufgetragener Sonnencrème schützen. Diese sollte allerdings gegen UVA und UVB-Strahlen helfen.

Der Ausstoß von CO2 ist oft Streitpunkt zwischen Staaten, wenn es um Abkommen zum Umweltschutz geht. Dass die hohe Emission von Kohlenstoffdioxid konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit von Millionen Menschen hat, ist hingegen weniger bekannt.

Zu diesem Ergebnis kommt aber eine Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health. Demnach sinken durch die Belastung der Atmosphäre durch CO2 die Nährwerte von Reis, Weizen und anderen Grundnahrungsmitteln. Dadurch seien zusätzlich rund 150 Mio. Menschen dem Risiko von Eiweißmangel ausgesetzt.

In ihrer Untersuchung stellten die Forscher fest, dass der Eiweißgehalt von Reis durch erhöhte CO2-Konzentration um 7,6 Prozent sinkt, der von Weizen um 7,8, der von Kartoffeln 6,4. Bei Gerste sind es sogar 14,1 Prozent.

Demnach wird die Ernährung der Weltbevölkerung durch den CO2-Ausstoß vor große Herausforderungen gestellt. Besonders betroffen sind nach Aussagen der Autoren Subsahara-Afrika und Südasien – Gegenden also, in denen Eiweißmangel ohnehin bereits ein Problem darstellt.

 

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Stan Kroenke ist nicht nur Besitzer der englischen Fußballclubs Arsenal London. Er hat auch eine App namens MyOutdoorTV im Angebot, mit dem er für heftige Proteste sorgt.

Denn eher harmlosen Aufnahmen von Fischen soll unter anderem auch die Großkatzenjagd, etwa auf Löwen, die Nutzer unterhalten. Tierschützer sehen darin eine Verharmlosung und Verherrlichung der Löwenjagd.

Allerdings macht die Großwildjagd nur einen kleinen Teil des Inhalts von MOTV aus. Trotzdem sind viele Tierschützer der Meinung, das es sich dabei um eine brutale Spielerei handele, die die meisten Menschen nicht sehen wollten. Kroenke Sports and Entertainment (KSE) ist verweist dagegen auf die angeblich höhere Qualität als bei sonstigen Jagdfernseh-Formaten. Jede Art zu jagen, die auf der App zu sehen sei, sei „ethisch, fair und legal“, so ein Sprecher.

 

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Arbeit macht das Leben süß. Aber genau wie beim Zucker gilt: Zuviel davon ist ungesund. Im Zweifel sogar tödlich: Wie Forscher jetzt herausgefunden haben, erhöhen zu lange Arbeitszeiten das Risiko von Herzrhytmusstörungen.

Das jedenfalls glauben Wissenschaftler University College London belegen zu können. Diese haben die Daten von knapp 85.500 Männern und Frauen ausgewertet. Das Ergebnis: Wer 55 Stunden pro Woche oder mehr arbeitet, hat ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko, in den nächsten zehn Jahren an einem Vorhofflimmern zu erkranken.

Das sogenannte Vorhofflimmern ist eine Störung des Herzrhytmus‘ und kann der Vorbote von Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Demenz in Folge von beidem sein.

Allerdings verweisen die Forscher auch darauf, dass vor allem eine Kombination von Risikofaktoren gefährlich ist. Junge, gesunde Nichtraucher ohne Übergewicht und Bluthochdruck können demnach auch sehr lange arbeiten, ohne ihr Risiko signifikant zu erhöhen.

 

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Eine afrikanische Metropole ist die teuerste Stadt der Welt. Das ist ein Ergebnis einer Erhebung der Beratungsfirma Mercer, die die Lebenshaltungskosten in mehreren hundert Großstädten weltweit vergleicht.

So löst das angolanische Luanda dieses Jahr den Vorjahressieger Honkong als Spitzenreiter ab. Die chinesische Metropole landet nur noch auf Platz zwei.

Auf den Plätzen drei und vier folgen Tokio und das schweizerische Zürich. Mit Genf (Rang 7) und Bern (Ranf 10) hat die kleine Alpenrepublik gleich drei Städte in den Top 10.

Wenig überraschend ist München die höchstplatzierte Stadt des Rankings. Allerdings kommt die Stadt an der Isar im weltweiten Vergleich gerade mal auf Rang 98. Damit landet man noch vor Frankfurt (Rang 112). Etwas überraschend ist, dass Berlin mit Rang 120 noch knapp vor Düsseldorf und Hamburg rangiert.

Im Rahmen der Studie wurden 2017 die Preise für über 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter zum Beispiel Unterkunft, öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel, Kleidung, Haushaltswaren und Freizeitangebote, miteinander verglichen.

 

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Gestatten, Keymu. Ich sehe aus wie ein Gameboy Advance und bin sehr, sehr klein und handlich. Gerade einmal fünf Zentimeter bin ich hoch und breit. Dick? Kann man bei 1,2 cm kaum behaupten.

Ich bin eine Spielkonsole. Du kannst auf mir Klassiker wie Super Mario Brothers zocken. Noch dazu bin ich komplett Open Source. Du kannst meine Programme bearbeiten, wie du willst, oder mich sogar einfach nachbauen. Tutorials dazu stehen online bereit.

Bereits letzten November wurde eine ähnliche Konsole wie ich auf der Hackaday Conference in Pasadena (USA) vorgestellt. Mein Erfinder hat die Idee aber nun richtig umgesetzt. Wenn du auch als Kind einen Gameboy hattest, vielleicht sogar einen Advance mit dem schicken Klappdeckel, dann werden wir bestimmt gute Freunde. So wahr ich Keymu bin.

 

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