Disney steht für hochwertige und erfolgreiche Filmen und Serien. Neben seinen eigenen Produktionen ist das Unternehmen auch für Pixar, Marvel und LucasFilms zuständig. Bisher waren alle Produktionen des Konzerns bei Netflix zu sehen. Damit soll aber bald Schluss sein.

Denn der Disney-Konzern plant, einen eigenen Streamingdienst aufzubauen. Hochwertigen Content hat man im Hause Disney schließlich jede Menge. Zusätzlich zu Filmen und Serien plant man zudem die verstärkte Produktion eigener Kurzvideos. Ende 2019 soll der Startschuss fallen.

Werden ab dann also keine Disney-Produktionen mehr auf Netflix zu sehen sein? Fast keine. Allerdings gibt es für diverse Formate langfristige Verträge – und die sorgen dafür, dass Netflix auch über das Jahr 2019 hinaus nicht gänzlich Disney-frei sein wird.

Ob der neue Streamingdienst von Disney auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch unbekannt. Ein bisschen Erfahrung auf dem Gebiet Streaming konnte der Konzern dafür bereits in England sammeln: Dort betreibt man seit einiger Zeit das Angebot Disneylife.

 

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Facebook will offenbar auch ins Geschäft mit der Virtuellen Realität einsteigen. Der Konzern plant nach Medienberichten, eine eigene VR-Brille auf den Markt zu bringen. Schon 2018 soll diese erhältlich sein – und mit 200 Dollar deutlich billiger als etwa die Oculus Rift.

Im Gegensatz zu den aktuell handelsüblichen VR-Brillen soll das neue Modell ohne Smartphone oder PC auskommen. Bei der Entwicklung kooperiert Facebook angeblich mit dem chinesischen Hersteller Xiaomi.

Aber die Konkurrenz schläft natürlich nicht. Auch Google ist derzeit an der Entwicklung von VR-Brillen dran, die ohne Smartphone oder PC verwendet werden können. Die Herstellung sollen HTC und Lenovo übernehmen.

Aktuell führt Samsung den weltweiten Markt für VR-Brillen mit 22 Prozent an. Oculus VR, das 2014 von Facebook übernommen wurde, kommt nur auf Platz vier – hinter Sony und HTC.

 

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iOS 11 ist bisher nur als Beta-Version zugänglich – in dieser aber ist bereits zu sehen, was die User in wenigen Wochen erwartet. So hat das neue Betriebssystem einige neue Fertigkeiten parat.

Zum Beispiel wird das Bearbeiten von Screenshots deutlich einfacher. Beim Erstellen wird sogleich ein Thumbnail angezeigt – ein Klick darauf und das erstellte Bildschirmfoto wird zum Bearbeiten geöffnet. Dazu stehen dann auch jede Menge Tools bereit. Muss ja nicht jeder den Akkustand sehen…

Eine weitere Neuerung betrifft Siri. Die Gute versteht dich mal wieder nicht? Kein Problem. Ab sofort kannst du ihr auch schreiben. Also keine Briefe – die Spracheingaben können bei Missverständnissen schriftlich geändert werden. Falls Siri zum hundersten Mal „Auto“ statt „Outdoor“ versteht.

iOS 11 hilft außerdem dabei, einen vollen Speicher zu vermeiden. Mit dem Button „Apps auslagern“ (in den Einstellungen unter „iTunes und App-Store“) werden ungenutzte Apps automatisch gelöscht. Die darin enthaltenen Daten bleiben aber erhalten – und sind nach einer erneuten Installation wieder verfügbar.

Schließlich wird da Scannen von Dokumenten einfacher: Statt mit einer Drittanbieter-App kann das in iOS 11 direkt mit der Notizen-App gemacht werden.

 

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Als Spice Girl Mel B. war sie ein Weltstar. Heute ist Melanie Brown in den Niederungen einer Schlammschlacht mit dem Ex-Mann angekommen. Stephen Belafonte fordert nicht weniger als 40.000 Dollar monatlich von ihr als Unterhalt.

Er brauchte diese Summe, um seine Miete, Nahrungsmittel sowie Telefonkosten zu bezahlen. Dazu soll sie auch noch bitteschön für seine 140.000 Dollar Anwaltskosten aufkommen.

Im Moment stehen die beiden wegen ihrer Scheidung vor Gericht. Belafonte soll Brown mit dem Kindermädchen betrogen und sie geschlagen haben. Die Sängerin gibt außerdem an, pleite zu sein. Die 50 Millionen Dollar, die sie mit Musik sowie Jurorenjobs verdient hat, habe Belafonte komplett verpulvert haben.

Allerdings verdient Brown mit ihren Jurorenjobs immer noch knapp 250.000 Dollar im Monat. Das jedenfalls berichten diverse Medien.

 

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John Lennons letztes Album „Double Fantasy“ mag die Musikkritiker nicht mehr besonders überzeugt haben. Das gute Stück ist trotzdem einen Haufen Geld wert: Zumindest ein bestimmtes Exemplar davon.

Das wird jetzt für günstige 1,5 Millionen Dollar zum Verkauf angeboten. Es handelt sich um das Exemplar, das Lennons Mörder Mark Chapman sich kurz vor seinem Mord an dem britischen Musiker von ihm signieren ließ.

Chapman war zunächst ein glühender Fan von Lennons Band, den Beatles. Nach der provokanten Aussage des Sängers jedoch, die Beatles seien populärer als Jesus, schlug die Bewunderung des religiösen Eiferers in Hass um. Er fuhr zu dessen Wohnhaus in New York und schoss Lennon in den Hals. Dieser starb an den Verletzungen. Chapman sitzt wegen der Bluttat bis heute hinter Gittern.

 

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Die gute, alte Fußballreportage im Radio hat längst ausgedient – zumindest in ihrer früheren Form. Als noch alle neun Partien am Samstag um 15.30 angepfiffen wurden, lagen die alleinigen Rechte bei der ARD. Jetzt hat sich Amazon die Audio-Streaming-Rechte gesichert.

Ab dem 28. Juli überträgt der Internet-Händler alle Pflichtspiele der ersten und zweiten Bundesliga. Dazu kommen die Begegnungen im DFB-Pokal. Als Experten treten unter anderem Timo Hildebrand, Robin Dutt, Ulf Kirsten, Jens Nowotny und Knut Kircher in Erscheinung.

Wer die werbefreien Übertragungen hören will, muss entweder Prime-Kunde sein oder bei Amazons Musik-Streamingdienst Music Unlimited registriert sein. Und darin ist auch der Grund für das etwas überraschende Engagement zu sehen: An Prime-Kunden verdient Amazon nämlich im Schnitt deutlich mehr. Weniger an den Gebühren von monatlich 8,99 Euro als vielmehr an der Tatsache, dass diese Dank der erhöhten Kundenbindung auch viel mehr bestellen…

 

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Sex sells? Auch wenn eine Studie erst kürzlich genau das Gegenteil festgestellt hat: Beim US-Kleinanzeigen-Portal Backpage glaubt man offenbar noch daran.

So soll der Konzern ausländische Dienstleister in Asien engagiert haben. Dieser wiederum soll Kunden mit irreführenden Anzeigen auf die Seite gelockt haben – Ziel waren dabei User auf der Suche nach Sex-Angeboten. Die derzeit vor Gericht angeklagten Betreiber weisen diese Vorwürfe zwar zurück. E-Mails, Audio-Dateien, Tabellenkalkulationen und Handbücher von Mitarbeitern deuten aber darauf hin, dass die Sexanzeigen ganz bewusst verbreitet wurden.

Und es geht nicht nur um zwar skandalöse, aber letztlich vergleichsweise harmlose Irreführung von Kunden. Im Raum stehen Vorwürfe wegen Zuhälterei von Minderjährigen und Verschwörung zur Zuhälterei.

Philippinische Dienstleister haben den neuen Beweisen zufolge das Internet nach Sexanzeigen durchforstet. Die Anbieter wurden kontaktiert und bekamen ein Angebot zur Schaltung auf Backpage. Zudem sollen die südostasiatischen Zuarbeiter gefälschte Anzeigen erstellt haben. Mit Sprüchen wie „Daddys kleiner Engel“ lockte man so angeblich neue Kunden auf Backpage. Dort fand dieser dann das wirkliche Angebot.

 

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Etwa 25 Prozent aller Suchanfragen im Internet drehen sich um Pornografie. Kein Wunder also, dass eines der größten Portale, Pornhub, dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.

Dabei wurde auch die beliebteste Porno-Darstellerin gekürt. Der Preis geht an Riley Reid. Mit 24 Jahren ist sie schon ein echter Profi im Sex-Business: Die zierlich gebaute Brünette aus Miami Beach kommt auf mehr als 360 Filme und hat bereits 18 Pornopreise eingeheimst.

Im letzten Jahr wurden ihre Filme sagenhafte 340 Millionen Mal angesehen – allein auf Pornhub. Die Chance, dass du auch dazu gehörst, ist relativ hoch: Laut Studien ist Deutschland Spitzenreiter, was den Traffic pornographischer Inhalte angeht.

Damit haben wir Deutschen einen erheblichen Anteil an den geschätzt 12,6 Millionen Euro Umsatz, die mit Pornos gemacht werden – nicht jeden Monat, nicht jede Woche, sondern jeden Tag.

 

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Microsoft will im Herbst die neuste Version der Xbox auf den Markt bringen. Am 7. November soll es soweit sein. Dann soll die Xbox One X (Codename Scorpio) erscheinen. In Deutschland wird sie rund 500 Euro kosten.

Vor allem an der Auflösung der Spiele wurde gefeilt. So soll die Xbox One X Grafiken in 4K rendern und in HDR ausspielen können. Dazu wird der Arbeitsspeicher auf 12 GB aufgestockt. Eine Darstellung ohne Ruckeln sollte also problemlos möglich sein. Ebenfalls neu: Der Prozessor, der ja nun auch mehr arbeiten muss, wird mittels einer Wasserkühlung frisch gehalten.

Microsoft will eine Reihe eigener Xbox-Spiele mit einem sogenannten Patch kompatibel für 4K machen, von anderen Spieleherstellern sollen nochmal etwa 30 Patches dazukommen.

Die Spiele der Xbox One lassen sich übrigens ohne Probleme auch auf dem neuen Modell spielen, sie sehen sogar etwas hübscher aus. Die Scorpio ist nämlich komplett abwärtskompatibel zu ihrem Vorgängermodell.

Legal gestreamte Serien sollen europäischer werden. Das jedenfalls fordert der Kulturausschuss der EU. Dieser möchte, das in Zukunft 30 Prozent aller auf Netflix, Amazon Prime etc. gestreamten Serien europäische Produktionen sein sollen.

Eigentlich waren zunächst nur 20 Prozent das Ziel, diese Quote erfüllen die meisten Plattformen aber ohnehin schon. Der Grund für den Vorstoß ist, dass der Kulturausschuss möchte, dass die Streamingdienste zur Förderung des europäischen Kulturguts Film beitragen.

Das klingt nicht nur etwas unangenehm nach Bevormundung – es ist auch keineswegs garantiert, dass eine solche Quote wirklich zur Förderung von neuen europäischen Projekten beitragen würde. Die Plattformen könnten den dann gesetzlich vorgeschriebenen Anteil nämlich auch mit bereits abgedrehten, älteren europäischen Produktionen abdecken.

Das Anliegen der EU mag also hehre Ziele verfolgen – als Nutzer will man jedoch vor allem Qualität, ganz egal, wo die Serie gedreht wurde. Und denkt man an bahnbrechende Produktionen wie „Breaking Bad“, „Game of Thrones“ oder „House of Cards“, könnte einen der Verdacht beschleichen, dass gerade auch außerhalb Europas sehr unterhaltsame und qualitativ hochwertige Serien produziert werden…

 

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