Ein Lautsprecher, den du zusammenfalten und einfach in die Hosentasche stecken kannst? Und wenn du ihn rausholst und an die Wand klebst, dröhnt deine Musik laut durchs Zimmer?

Durchaus denkbar, dass das bald möglich ist. Forscher der Michigan State University haben die dafür notwendige Technologie entwickelt. Mit einem iPad und einem Verstärker können sie Musik in einen beliebigen Gegenstand „laden“ – die dann in Form von Schallwellen abgegeben wird.

Das Gerät, dass das ermöglicht, trägt den komplizierten Namen Ferroelektret-Nanogenerator (FENG). Im Grunde ist die Sache aber ganz einfach: Das kleine Wunderding kann elektrische Energie in mechanische Energie umwandeln – und umgekehrt.

Deswegen kann mit seiner Hilfe nicht nur ein Lautsprecher aus einem Blatt Papier werden – sondern auch ein Mikrofon. In der linken Hosentasche ein Mikro, in der rechten einen Lautsprecher – alles möglich, wenn die Jungs in Michigan weiter dranbleiben.

 

Bild (c): PantherMedia / alenavlad

Schluss mit kostenlos: Ab sofort gibt es keine Gratis-Testphase mehr bei Apple Music. Der Streamingdienst ist für User in der Schweiz, in Spanien und auch in Australien nicht mehr die ersten drei Monate kostenlos. Bisher war das in allen Ländern, in denen Apple Music angeboten wird, üblich.

Die Testphase wird dagegen nicht abgeschafft: Statt gar nichts zahlen User in der Schweiz jetzt beispielsweise etwa einen Franken. In Deutschland bleibt vorerst alles beim alten, wie lange, ist allerdings nicht bekannt.

Denn mit der Abschaffung der kostenlosen Testphase will der US-Technologie-Riese ein Zeichen setzen: Das Produkt Apple Music soll in Zukunft nicht mehr durch Gratisangebote entwertet werden.

Apples wichtigster Musikmanager Jimmy Iovine hatte erst kürzlich erklärt, Plattenfirmen müssten ihre kostenpflichtigen Streamingdienste attraktiver machen. Dazu sei es notwendig, die bisher üblichen Gratisangebote einzuschränken. Zumindest in drei Ländern tut Apple nun genau dies – ein klares Zeichen an die User: Musik gibt es nicht für lau.

 

Bild: (c) PantherMedia / kiuikson