Andy Garcia Martinez gibt in einem Interview mit Startup Notes wertvolle Tipps für alle, die ein möglichst erfolgreiches Startup gründen wollen.

Garcia Martinez ist Mitglied im Auswahlkomitees von Y Combinator. Die Firma versorgt Startups in der Gründungsphase mit Geld, Ratschlägen und Kontakten. Dropbox, disqus oder Airbnb zählen zu den Kunden. Europäischen Gründern, die ins Tech-Mekka Silicon Valley wollen, rät er vor allem zu Zusammenhalt.

„Es ist wichtig, dass das Gründerteam eng zusammen hält und schwere Zeiten gemeinsam durchsteht“, ist er überzeugt. „Gemeinsam ein Startup zu gründen ist wie eine Ehe – nur ohne Sex!“

Die Auswahlkriterien hätten sich geändert, so Garcia Martinez weiter. „Der Fokus liegt heute mehr auf Later Stage Startups, die schon eine gewisse Traction vorzuweisen haben.“

Schon in seinem Buch „Chaos Monkey“ hatte Garcia Martinez vor dem Mythos gewarnt, die vielen Innovationen, die aus dem Silicon Valley stammen, würden von visionären Gründern mit einer Art Masterplan erdacht: „Echte Durchbrüche passieren häufig nur mit viel Glück.“

 

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Kaffee mit Milchschaum? Das war gestern. Der Bulletproof Coffee soll nicht nur wach, sondern auch noch satt machen.

Die Zutaten klingen erstmal gewöhnungsbedürftig: Kaffee (klar), Kokosöl (okay) und Butter (äh, was?). Das Ganze wird im Mixer verrührt – fertig. Laut seinem Erfinder hält das Sättigungsgefühl sechs Stunden an. Dazu soll man sich fit wie noch nie fühlen.

Der Trick: Durch die Butter und das Öl ist der Kaffee sehr cremig. Er liefert dem Körper sofort Energie, weil Kokosöl hauptsächlich Blutfette enthält, die schnell in die Leber gelangen. Durch das Fett gelangt das Koffein langsamer und damit stetig ins Blut.

Leicht ist das neue Heißgetränk aber nicht: Eine normale Tasse (ca. 200 ml) enthält etwa 235 Kalorien. Dennoch: Erfinder Dave Asprey will in den letzten 10 Jahren 45 Kilo abgenommen haben – auch dank des Bulletproof Coffees.

Angeblich trank Asprey auf einer seiner Reisen durch den Himalaya Yakbutter-Tee – auf Einladung der dortigen Eingeborenen. Beeindruckt von der Wirkung des Getränks beschloss er, sein eigenes Getränk zu kreieren – mit Kaffee statt langweiligem Tee.

 

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Das Traditionsunternehmen Maggi – bekannt geworden durch die Maggi-Würze in ihrer markanten Flasche  und dem berühmten Brühwürfel  – steht vor einer Zeitenwende. Das zum Nestlé-Konzern gehörige Unternehmen verpasst sich ein neues Image und will zukünftig auf natürliche Zutaten setzen.

Bis 2020 nimmt sich das Haus vor, die Rezepturen umzustellen. Mehr Gemüse soll Einzug halten, der Geschmackverstärker zu Gewürzen und Kräutern tendieren. Unter dem markigen Begriff „Simply Good“ startet das Unternehmen eine  Initiative, um eine ausgewogene und gesunde Ernährung den Kunden zu bieten.

Damit tritt Maggi den Kampf gegen Geschmacksverstärker an, die schon mit ihrem Namen nicht unbedingt für „Natürlichkeit“ stehen: Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat und Dinatriumguanylat. Ebenso soll der Salzgehalt um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt werden.

„Zuhause zu kochen hat einen positiven Einfluss auf unser Leben. Maggi hat sich verpflichtet, Menschen zu inspirieren, ausgewogene Mahlzeiten mit frischen Zutaten zuzubereiten “ erklärt Patrice Bula, Executive Vice President bei Nestlé.

Es bleibt abzuwarten, ob diese Veränderung von den Kunden akzeptiert wird.

 

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Endlich! Zukünftig wird die Meldung „Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar“ der Vergangenheit angehören, wenn User von Streamingdienstleistern sich im Ausland aufhalten. Möglich wird dies durch eine geplante Gesetzesänderung durch die EU, die ab 2018 in Kraft treten soll.

Bei „vorübergehenden Aufenthalten in anderen EU-Ländern“, so das neue Gesetz, müssen Anbieter wie Amazon Prime, iTunes, Netflix, Sky Go und Co. ihren Usern die nationalen Streaminginhalte verfügbar machen. Dabei handelt es sich nicht um eine Abschaffung des Geoblockings, dass Inhalte auf Grund des Standortes sperrt. Ziel ist es, die abonnierten nationalen Dienste auch z.B. im Urlaub oder auf einer Dienstreise kostenlos verfügbar zu machen.

Grund für das heutige Geoblocking sind länderspezifische Lizenzrechte an den Streaming-Angeboten. Damit das Urheberrecht weiterhin gültig ist, dürfen iTunes und Co. mit Inkrafttreten des Gesetzes Daten wie Melde- und Postadressen erheben und kontrollieren, um Missbrauch auszuschließen.

Damit können Abonnenten zukünftig den Spielen der Champions League auch auf der Dienstreise mitfiebern. Aber nicht vergessen: Für das Finale mit Freunden daheim frühzeitig Urlaub beantragen!

 

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Der ehemalige US-Präsident Barack Obama ist seit einigen Monaten wieder Privatmann. Und in seiner vielen, neuen Freizeit spielt der ehemals mächtigste Mann der Welt sehr gerne Golf.

Und das weltweit: So weilte Obama im Mai in der Toskana – und zeigte mit der Wahl seiner Unterkunft klar seine Prioritäten. Das Castiglion del Bosco Resort in Siena ist nämlich für zwei Sachen bekannt: Wein (wie ganz Italien) und Golf.

Während seine stilbewusste Frau Michelle das Wochenende unter der toskanischen Sonne nutzte, um auf Sightseeing und Shopping-Tour zu gehen, schwang Barack selbst lieber den Golfschläger.

Und nicht nur in Bella Italia fand der in Deutschland nach wie vor beliebte Politiker den Weg zum Abschlag: Auch im kühleren Schottland ließ er es sich kürzlich nicht nehmen, einzulochen.

 

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Die Zahl der Unternehmensgründungen nahm im letzten Jahr um 91.000 ab. Damit ist ein Rekordtief von 672.000 erreicht. Dies geht aus dem KfW-Gründungsmonitor hervor, der Ende Mai vorgestellt wurde.

Dazu Chefvolkswirt Jörg Zeuner: „Zur steten Erneuerung unserer Volkswirtschaft benötigen wir vor allem mehr Chancengründer, die häufiger Marktneuheiten an den Start bringen“. Denn wenn heute die Gründer fehlen, leidet morgen die Wettbewerbsfähigkeit.

Schuld an der Entwicklung trägt der boomende Arbeitsmarkt: Bessere Jobchancen überstrahlen die risikoreiche Selbstständigkeit. Bei denjenigen, die den Schritt gewagt haben, entschieden sich ca. 70% für ein Dienstleistungsangebot, 16% für ein Business im Handel und 12 % im produzierenden Gewerbe. Auch interessant zu wissen: Ca. jede fünfte Gründung hat digitale Technologien als unverzichtbare Basis.

In Deutschland sind Hamburg und Berlin weiterhin die Spitzenreiter – Hamburg inzwischen sogar vor Berlin. Dies – so die Ökonomen – sei der Medien- und IT-Prägung beider Städte geschuldet.

Doch die KfW sieht hoffungsfroh in die Zukunft. Auf Grund der stabilen Konjunktur erwarten sie, dass zukünftig wieder mehr Gründer ihre eigenen Ideen umsetzen werden. Wir sagen: Viel Erfolg!

 

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Wir Deutschen haben seit jeher ein besonderes Verhältnis zum Wald – und damit haben wir verdammt recht! Japanische Wissenschaftler haben nun nämlich festgestellt, dass Waldspaziergänge vor der Todesursache Nummer 1 schützen: Vor Krebs.

Bei diesem verblüffenden Vorgang spielen sogenannte Killerzellen eine Rolle. Klingt fies – die kleinen Kerle sind aber äußerst nützlich und hilfreich. Sie erkennen abnormale Zellkollegen, zum Beispiel Tumore, und töten diese ab.

Und sie stehen offenbar auf Natur. Die Forscher kommen zum Ergebnis, dass Erlebnisse wie Waldspaziergänge sie aktivieren. Schon nach einem zweistündigen Aufenthalt unter Bäumen stieg der Anteil der Killerzellen im Blut der Probanden um die Hälfte an.

Und die beste Nachricht: Der Effekt hält offenbar mindestens eine Woche an. Bevor wir alle uns nun also eine Hütte im Wald kaufen und bald den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen: Einmal die Woche reicht völlig.

 

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Während US-amerikanische Rapper schon längst die Forbes-Listen der Bestverdiener füllen, hinkt der deutsche Rap noch etwas hinterher. Doch so langsam aber sicher scheint man aufzuholen: Der Hamburger Rapper Bonez MC könnte bald die magische Grenze zum Millionär überschreiten.

Oder hat er es sogar schon geschafft? Auf Facebook hatte Bonez Ende 2016 angekündigt: „Nächstes Jahr bin ich Millionär!“

Zwar ist Großmäuligkeit in Rapkreisen immer ein Thema. Die Angaben des Hamburgers, der nach eigenen Angaben von kiffenden Eltern großgezogen wurde und unter Heroin-Junkies aufgewachsen ist, sind aber nicht einfach aus der Luft gegriffen.

Das letzte Album von Bonez, „Palmen aus Plastik“ mit seinem Kollegen RAF Camora, hat bereits Platinstatus (200.000 verkaufte Einheiten). Auch die gleichnamige Single erreichte bereits eine Platinauszeichung, dazu kommen vier Singles, von denen zwei mit Gold und eine mit Platin ausgezeichnet wurde. Läuft bei Bonez, wie man so schön sagt.

 

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Autonomes Fahren, also Autos, die ohne menschlichen Fahrer über die Straße zischen, sind groß im Kommen. Israelische Forscher haben nun einen Roboter entwickelt, der jedes Auto ohne weitere Umrüstung steuern kann.

Der „Intelligent Vehicle Operator“ (IVO) wurde an der Ben-Gurion-Universität in Negev entwickelt. Der Prototyp erfasst seine Umwelt mit Kameras und Bewegungssensoren – und macht aus jedem beliebigem PKW ein selbstfahrendes Auto.

Die Entwickler verweisen vor allem auf zwei Vorteile: Geringere Kosten und Flexibilität. Die bisherigen Konzepte von Google, Tesla oder Uber basieren darauf, das komplette Fahrzeug in ein selbstfahrendes Auto zu verwandeln. Das neue System dagegen ist kein Umbausatz, sondern ein automomer Fahrroboter. Man kann ihn in jedes beliebige Auto setzen und fahren lassen. Wenn man will, kann man ihn einfach in einem Koffer verstauen – und selber weiterfahren.

Das einzige Problem: Bisher hat IVO wenig Praxiserfahrung. Die Gesetze in Israel sind recht streng, weswegen die Forscher auch schon Feldversuche in China unternommen haben. Ansonsten kennt IVO bisher vor allem den Parkplatz der Uni.

 

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Deine Armut kotzt mich an? Diese Einstellung war einmal – wenn man einer Studie der renommierten London School Of Economics glaubt. Die Forscher kommen zum Ergebnis, dass ein Drittel der Reichen dafür ist, höhere Steuern zu bezahlen. Damit soll die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich gestoppt werden.

Die Stichprobe war mit 30 sehr reichen Personen allerdings nicht sehr groß. Die Forscher verweisen jedoch darauf, dass eine andere Studie, die vor etwa einem Jahr in den USA durchgeführt wurde, zu einem ähnlichen Ergebnis kam: Unter den Privilegierten ist demnach die Einsicht auf dem Vormarsch, dass eine höhere Chancegleichheit für alle gut sei.

Ebenfalls vor einem Jahr hatten 50 Millionäre dem New Yorker Gouverneur einen offenen Brief geschrieben. Darin forderten sie eine Steuererhöhung, die der „wachsenden Ungleichheit“ entgegenwirken sollte.

Deutschland weist nach einer DIW-Studie übrigens in der gesamten Eurozone die ungleichste Vermögensverteilung auf. 2007 besaßen demnach 10% zwei Drittel des Gesamtvermögens.

 

Bild: (c) PantherMedia / Samiramay