Wer die Laterne trägt, stolpert leichter, als wer ihr folgt.” (Jean Paul, Schriftsteller)

Führen bedeutet Verantwortung. Es ist leichter, zu folgen, als mutig mit der Laterne in der Hand voran zu gehen.

Und es ist schwerer, sie zu tragen, die Verantwortung, die Lampe. Gerade der Umstand, dass du leichter stolperst, wenn du führst, macht dich angreifbar.

Denn die, die sich aufs Folgen beschränken, geben sich nicht allein mit der damit verbundenen Bequemlichkeit zufrieden. Sie werden es auch hämisch kommentieren, wenn du tatsächlich stolperst.

Das ist eben genau der Unterschied zwischen denen, die mitlaufen, und denen, die eine Vision haben und andere anleiten.

“Ein weiser Mann hat mir mal erzählt, dass Glück keine mystische Energie ist, die im Universum herumtanzt und zufällig irgendwelche Leute mit Zufriedenheit beschenkt. Du erschaffst dein eigenes Glück.” (Jay-Z, Rapper und Multimillionär)

Viele von uns glauben immer noch, Glück sei Zufall. Etwas, das zufällig vom Himmel herunterfällt und wahllos irgendwen trifft. Oder eben auch nicht. Hab ich nix mit zu tun. Ist Schicksal.

Lass dich von jemand, der sich mit Glück sehr gut auskennt, vom Gegenteil überzeugen. Hätte Shawn Carter alias Jay-Z in dem Ghetto, wo er aufgewachsen ist, einfach gewartet, würde er noch heute da sitzen. Oder im Gefängnis. Oder er wäre tot.

Er hat aber nicht gewartet. Er hat sein Glück in die eigenen Hände genommen, hat hart gearbeitet und niemals aufgegeben. Heute besitzt er umgerechnet etwa 820 Millionen Euro – ist also fast Milliardär.

„Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.“ (Werner von Siemens, Industrieller)

Gewinn ist immer etwas Gutes. Das ist so klar wie banal. Allerdings solltest du trotzdem nie den Blick fürs große Ganze verlieren.

Denn ein Gewinn, der gleichzeitig bedeutet, dass es auch dein letzter oder vorletzter gewesen sein könnte, weil der Preis dafür deine eigene Zukunft ist, ist gar kein Gewinn.

Eine langfristige, ausgewogene Strategie wird nicht nur den augenblicklichen Moment, sondern auch den weiteren Verlauf, die Folgen und Konsequenzen im Blick behalten. Und dann entsteht wirklich etwas Großes – wie beim Erfinder und Unternehmer Werner von Siemens.

“Bedeutende Erfolge sind auch die Ergebnisse überwundener Krisen.” (Hans Arndt, Architekt)

Jeder Erfolg hat seinen Preis. Je größer der Erfolg, desto größer der Preis, den du dafür bezahlst. Und somit erinnert Hans Arndt zu recht daran, dass es oft krisenhafter Zustände bedarf, die auf dem Weg zum Erfolg überwunden werden wollen.

Den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem erfolglosen Menschen macht deshalb auch oft die Fähigkeit aus, mit Krisen umzugehen. Hast du die Kraft, die Ausdauer und den Willen, um auch angesichts von Widerständen und Krisen weiter an deinem Ziel festzuhalten?

Das solltest du besser – denn wenn du zu früh aufgibst wird es nichts. Und zu früh heißt immer: Bevor der Erfolg da ist.

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ (Lucius Annaeus Seneca, römischer Staatsmann)

Wer nicht wagt… du weißt schon. Sagen wir es mal so: Ohne Wagnis ist Erfolg extrem unwahrscheinlich.

Was der römische Philosoph und Staatsmann Seneca dazu bemerkt, ist durchaus beachtenswert. Er erkennt sehr klar: Die Herausforderung ist an sich nicht schwer. Sie wird erst dadurch schwer, dass wir uns nicht trauen.

Ist diese Hemmschwelle erst einmal überwunden, ist es oft überraschend leicht. Weil es eigentlich nur durch unser Zögern schwer wird. Ist doch eigentlich ganz – einfach, genau.

“Wenn ich immer alle Regeln befolgt hätte, hätte ich es nie zu etwas gebracht.” (Marilyn Monroe, Schauspielerin)

Natürlich sind Regeln wichtig. Sie erleichtern unser Zusammenleben, und so weiter, bla bla. Aber: Wenn du niemals die geschriebenen oder ungeschriebenen Regeln brichst, wirst du es nicht weit bringen.

Das wusste auch Marilyn Monroe. Hätte sie die Regeln ihrer Zeit befolgt, wäre sie wohl eine brave Hausfrau geworden. Nun, es kam etwas anders – deshalb kennen wir heute noch ihren Namen und ihre Filme.

Sicher geht es nicht darum, jede Regel aus Trotz zu brechen. Das wäre Zeitverschwendung und wenig zielführend. Genauso wenig ist es aber angebracht, jede Regel einzuhalten, egal, wie sinnlos sie sein mag. Die wichtigste Regel bleibt: dein Erfolg.

 

Ich wähle immer eine faule Person, um einen harten Job zu machen. Denn eine faule Person findet einen einfachen Weg, ihn zu erledigen.” (Bill Gates zugeschrieben)

Faulheit ist besser als ihr Ruf – jedenfalls manchmal. Natürlich nicht die Art Faulheit, die einfach nur herumgammelt und nichts tut. Mit der kommst du nicht voran.

Die Art Faulheit aber, die lieber schnell an ein Ziel kommt als umständliche Umwege in Kauf zu nehmen, kann sehr produktiv sein. So verwundert es nicht, dass Bill Gates laut einem ihm zugeschriebenen Zitat für harte Jobs gerne Personen auswählt, die genau diese Eigenschaft haben.

Denn einfach ist keineswegs gleichzusetzen mit schlecht. Im Gegenteil: Wer kreativ einen Weg findet, ein Problem schnell und einfach zu lösen, spart Zeit und Geld – von den Nerven mal ganz abgesehen.

“Man muß das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.” (Hermann Hesse, Schriftsteller)

Denke groß. Richtig groß. Noch größer! Nur, wenn du dir hohe Ziele setzt, wirst du etwas erreichen. Oder in den Worten von Hermann Hesse: Nur wenn du das Unmögliche probierst, schaffst du das, was möglich ist.

Du musst also über deine eigenen Ziele hinausdenken. Ein offener Geist setzt sich ohnehin keine Grenzen. Wer bestimmt überhaupt, was unmöglich ist? Bis jemand ein Ziel erreicht hat, gilt es stets als unerreichbar.

Mit anderen Worten: Durch konsequentes Handeln und Verfolgen deiner Ziele machst du das Unmögliche erst möglich. Und das ist wahrer Erfolg.

“Die meisten Menschen, die ich beobachtet habe, konnten keine außergewöhnlichen Fortschritte machen, weil sie niemals an sich selbst geglaubt haben.” (Arnold Schwarzenegger, Unternehmer, Ex-Bodybuilder & Ex-Politiker)

Arnold Schwarzenegger ist mit Sicherheit der richtige Ansprechpartner, wenn es um den Amerikanischen Traum geht. Der gebürtige Österreicher hat ihn nicht nur geträumt, er hat ihn gelebt. Und lebt ihn heute noch.

Was er als Grundvoraussetzung für Erfolg ausmacht, ist im Grunde ganz simpel: Glaube an dich selbst. Klingt einfach, und dennoch schaffen so viele das nicht. Stattdessen haben sie nur eine verschwommene Vorstellung davon, was sie sein wollen.

Dazu kommt dann meist noch Zweifel – ohne klare Vorstellung ist das nicht zu vermeiden. Die Folge: Sie strengen sich nicht genug an – und erreichen mit dieser Einstellung logischerweise auch nichts.

“Den anderen die Schuld zu geben ist immer einfach. Damit kannst du dein ganzes Leben zubringen, aber letztlich bist du allein für deine Erfolge oder deine Niederlagen verantwortlich.” (Paulo Coelho, Schriftsteller)

Wer ist schuld? Na klar: Die anderen! Das ist die einfachste Antwort – auf praktisch alle Fragen. Sie gibt dir ein wohliges Gefühl der falschen Sicherheit. Und genau das ist das Problem.

Denn für deinen Erfolg sind nicht die anderen verantwortlich. Für deinen Erfolg ist niemand verantwortlich als du selbst. Genauso für deinen Misserfolg, für deine Niederlagen.

Solange du das nicht verinnerlichst, kann es nur schiefgehen. Denn wenn du dir ein Alibi schaffst, indem du andere für dein eigenes Versagen verantwortlich machst, wirst du nie 100 Prozent geben. Und somit nie Erfolg haben. Was nützt es dir dann, dafür zu Unrecht andere verantwortlich zu machen? Genau, nichts.