“Nur die Mittelmäßigen zeigen sich immer von ihrer besten Seite.” (Jean Giraudoux, Diplomat)

Es stimmt: Du sollst immer dein Bestes geben. Das ist eine absolute Grundvoraussetzung für Erfolg. Es stimmt aber auch: In deiner Performance sind Schwankungen letztlich unvermeidbar.

Es sei denn, du bist immer mittelmäßig. Dann gibt es keine Ausschläge, weder nach oben noch nach unten. Das klingt erstmal stabil. Es klingt aber auch langweilig.

Und es ist vor allem nicht wirklich der Weg zum Erfolg. Denn der Preis dafür, dass du stets auf dem selben Niveau bleibst, ist eben die daraus resultierende Mittelmäßigkeit.

Was viel besser ist: Fehler riskieren, auch mal daneben liegen, aber dadurch die Chance haben, alles zu erreichen – und noch mehr.

„Ändere deine Gedanken, dann veränderst du die Welt.“ (Norman Vincent Peale, Autor)

Du willst die Welt verändern? Gut! Ein Unternehmer sollte stets genau das wollen. Willst du nur deinen eigenen Kontostand verändern, lass es lieber. Dafür gibt es andere Mittel und Wege.

Als Unternehmer brauchst du eine Vision, eine Idee, was du der Welt hinzufügen kannst. Und dazu ist es sehr hilfreich, mit deinen eigenen Gedanken anzufangen.

Denn wir wissen alle, wie es ist. Visionen zu haben, mutig über Grenzen hinauszudenken, wird einem nicht in der Schule beigebracht. Du musst es dir selbst erarbeiten. Du musst mutig über vermeintliche Limits hinausgehen in deinem Denken – und anschließend Taten folgen lassen. Dann kommt die Veränderung ganz von selbst.

„Wer die gleichen Aktien kauft wie alle anderen, hat auch die gleiche Performance.“ (Sir John Templeton, Fondsmanager)

Der Masse zu folgen, ist nie ein besonders guter Ratschlag. Die Börse macht da keine Ausnahme. Natürlich kannst du auf Nummer sicher gehen und dir genau die Aktien holen, die alle anderen auch kaufen.

Nur: Dann wirst du genau die gleiche Performance haben wie alle anderen. Was konkret bedeutet: Eine eher mittelmäßige. Denn die Masse springt gerne auf kurzfristige Trends an, anstatt das große Ganze im Blick zu behalten und langfristig zu denken.

Nur eine Minderheit von Aktionären informiert sich wirklich gründlich und kauft Aktien aus eigener Überzeugung. Sei wie diese Minderheit – wenn du eine außergewöhnliche Performance willst. Und damit wir uns richtig verstehen: Außergewöhnlich heißt hier außergewöhnlich gut!

Wer die Laterne trägt, stolpert leichter, als wer ihr folgt.” (Jean Paul, Schriftsteller)

Führen bedeutet Verantwortung. Es ist leichter, zu folgen, als mutig mit der Laterne in der Hand voran zu gehen.

Und es ist schwerer, sie zu tragen, die Verantwortung, die Lampe. Gerade der Umstand, dass du leichter stolperst, wenn du führst, macht dich angreifbar.

Denn die, die sich aufs Folgen beschränken, geben sich nicht allein mit der damit verbundenen Bequemlichkeit zufrieden. Sie werden es auch hämisch kommentieren, wenn du tatsächlich stolperst.

Das ist eben genau der Unterschied zwischen denen, die mitlaufen, und denen, die eine Vision haben und andere anleiten.

“Ein weiser Mann hat mir mal erzählt, dass Glück keine mystische Energie ist, die im Universum herumtanzt und zufällig irgendwelche Leute mit Zufriedenheit beschenkt. Du erschaffst dein eigenes Glück.” (Jay-Z, Rapper und Multimillionär)

Viele von uns glauben immer noch, Glück sei Zufall. Etwas, das zufällig vom Himmel herunterfällt und wahllos irgendwen trifft. Oder eben auch nicht. Hab ich nix mit zu tun. Ist Schicksal.

Lass dich von jemand, der sich mit Glück sehr gut auskennt, vom Gegenteil überzeugen. Hätte Shawn Carter alias Jay-Z in dem Ghetto, wo er aufgewachsen ist, einfach gewartet, würde er noch heute da sitzen. Oder im Gefängnis. Oder er wäre tot.

Er hat aber nicht gewartet. Er hat sein Glück in die eigenen Hände genommen, hat hart gearbeitet und niemals aufgegeben. Heute besitzt er umgerechnet etwa 820 Millionen Euro – ist also fast Milliardär.