“Investiere niemals in etwas, das isst oder repariert werden muss.” (Billy Rose, US-Manager)

Investieren statt sparen oder spekulieren – das ist klar. Ersteres führt zu Erfolg und Reichtum – die beiden anderen Sachen deutlich seltener.

Die Frage, die bleibt, ist aber: In was? Wo stecke ich mein Geld rein? Nun, Billy Rose, der nicht nur Manager, sondern auch Liedtexter und Impresario war, wusste jedenfalls ganz genau, worin man besser nicht investiert.

Nämlich in Sachen, die unkalkulierbare Risiken mit sich bringen. Lebendige Wesen zum Beispiel, also im Normalfall Tiere. Zu viele Faktoren, die sich nicht berechnen lassen: Steigen die Futterpreise? Oder bleiben sie gleich?

Das gleiche gilt für Dinge, die kaputt gehen können. Wer repariert es? Sind Ersatzteile vorhanden? Unübersichtlichkeit, wohin man blickt. Daher: Finger weg.

Alle entscheidenden Dinge, die ich erreicht habe, waren Dinge, die nach Ansicht der Experten nicht möglich waren.” (Henry Ford, Industrieller)

Wer kennt sie nicht, die Experten? Besonders die, die selber nichts erreicht haben, aber dir lang und breit erklären wollen, warum dein Plan gar nicht funktionieren kann.

Du kannst nur einen entscheidenden Fehler machen: Auf sie zu hören. Klar gibt es Experten, die aus Erfahrung sprechen. Sie sind aber die Ausnahme. Und selbst dann: Mach doch lieber deine eigenen Fehler. Vielleicht bist du ja auch einfach besser als die, die vor dir gescheitert sind.

Gerade bei den großen, entscheidenden Dingen ist es meistens so, dass die Mehrheit der Experten sich vorher einig ist: Das kann niemals klappen. Einfach, weil es noch nie jemand versucht hat. Einfach nicht drauf hören – und den Experten zeigen, wie’s richtig geht.

Trägheit hat im Leben stets daneben gegriffen und wird es auch stets tun. Es liegt in der Natur der Sache, daß sie niemals Erfolg hat.” (Samuel Smiles, schottischer Reformer)

Erfolg kann auf vielen Wegen erreicht werden. Es gibt nicht die eine Lösung, die zu ihm führt. Aber es gibt Wege, die ganz sicher nicht zu ihm führen. Und einer davon ist garantiert die Trägheit.

Es geht nicht darum, sich mehr anzustrengen, als nötig. Im Gegenteil, auch Faulheit kann ein guter Ratgeber sein. Dann nämlich, wenn sie dazu animiert, den einfachsten Weg zum Ziel zu finden.

Trägheit aber treibt nicht an. Sie lähmt. Sie lässt dich Chancen verpassen. Sie macht dich schlapp und lasch. Und das bringt allemal keinen Erfolg.

„Wenn Du nicht bereit bist, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, solltest Du auch nicht darüber nachdenken, sie für zehn Minuten zu besitzen. Wenn Du Dir ein Portfolio zusammenstellst, das Aktien von Unternehmen enthält, deren Einnahmen über die Jahre steigen, dann wird auch der Marktwert Deines Portfolios steigen.“ (Warren Buffett, erfolgreichster Investor aller Zeiten)

Langfristig denken – in Verbindung mit der Börse mag das manchem vielleicht widersprüchlich erscheinen. Schließlich sind Aktienkurse alles andere als beständig, oder?

Völlig richtig. Und genau deshalb gilt es, die Nerven zu behalten. Wenn Starinvestor Warren Buffett Aktien kauft, dann tut er das nicht, um einen kurzen Hype mitzunehmen und in 5 Minuten eine Million Rendite zu machen. Er wartet lieber 10 Jahre, um dann eine Milliarde einzustreichen.

Dazu gehört natürlich, sich gründlich über eine Firma zu informieren, bevor du Anteile an ihr erwirbst. Hat sie ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell? Ist sie im Vergleich zur Konkurrenz gut aufgestellt? Informationen wie diese sind das wichtigste Kapital – richtig eingesetzt wird der Wert deines Portfolios ins Ungeheure steigen.

“Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: Entweder wir arbeiten für Geld – oder das Geld arbeitet für uns.” (Bernard Mannes Baruch, Finanzier)

Geld kann arbeiten? Achtung, wichtige Durchsage: Ja, kann es. Und zwar weit effektiver und gewinnbringender als es Menschen jemals könnten.

Von selbst tut es das freilich nicht. Wenn es sich bequem auf einem Bankkonto ausruht, vermehrt es sich kaum. Womöglich nimmt es sogar ab. Darin gleich es dem Menschen: Es muss einen Anreiz bekommen, zu arbeiten.

Im Falle von Geld heißt das: Es muss investiert werden. Am besten in Unternehmen, die Aktien ausgeben. Deren Mitarbeiter und Maschinen arbeiten dann zum Teil für uns – und unser Geld auch.

“Manche betrachten das ständige Auf und Ab an der Börse mit einer Faszination, die sie für einen Fahrstuhl niemals aufbringen würden.” (Erwin Koch, Schweizer Schriftsteller)

Sich vor einen Fahrstuhl zu setzen und ihn dabei zu beobachten, wie er rauf und runter fährt – darauf würde wohl niemand von uns kommen. Mit Sicherheit eine vollkommen sinnlose und langweilige Tätigkeit. Dazu gibt es keine zwei Meinungen.

Wie kommt es dann aber, dass das bei Aktienkursen nicht genauso unstrittig ist? Jeden Tag oder gar mehrmals täglich nach dem aktuellen börsennotierten Wert zu schauen, bringt vieles, aber keine Rendite.

Denn letztlich ist es wie beim Fahrstuhl: Es geht viele Male nach oben und viele Male nach unten. Am Ende zählt aber nur, wo man ankommt – und aussteigt.