Das runde Jubiläum kann kaum darüber hinwegtäuschen: Die SMS ist akut vom Aussterben bedroht. Wurden 2012 noch fast 60 Milliarden Kurznachrichten verschickt, waren es letztes Jahr nur noch knapp 13 Milliarden.

Und diese schlechte Nachricht für alle Gegner von Messengern wie WhatsApp oder Telegram kommt ausgerechnet zum runden Geburtstag: Im Dezember 1992 wurde die erste SMS der Welt versendet – von einem Computer an ein Handy.

Doch spätestens seit 2013 steckt das Short Message System in der Krise. Durch die flächendeckende Verbreitung von Smartphones haben besagte Messenger der SMS längst den Rang abgelaufen.

Laut dem Digitalverband Bitkom wird sie aber vorerst nicht ganz verschwinden. Schließlich wird sie bisher auch noch für bestimme Authentifizierungsverfahren gebraucht – etwa beim Online-Banking.

 

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Ein neuer Player schickt sich an, auf dem deutschen Smartphone-Markt mitzumischen. Neben den Platzhirschen Samsung und Apple hat sich bereits seit längerem Huawei etabliert – nun will ein weiterer Chinese nachziehen.

Es handelt sich um Xiaomi. Die Smartphones des Herstellers sind bereits einigermaßen bekannt – bisher konnten sie in Deutschland aber nur als Import gekauft werden.

Das ändert sich jetzt: Amazon Deutschland, Real und Conrad haben die Xiaomi-Geräte seit kurzem allesamt in ihrem Sortiment. Zwar sind sie deutlich teurer als über Importhändler – dafür fallen keine EU-Einfuhrgebühren an und man hat im Garantiefall einen deutschen Ansprechpartner.

 

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Der Verkehr von morgen ist ein spannendes Thema. Und eines, zu dem es sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Wie immer, wenn man über die Zukunft redet, sind eben alles nur Prognosen.

Und eine durchweg optimistische kommt von Alexander Mankowsky. Moment, wer? Naja, der gute Mann ist immerhin bei Daimler für die Zukunft zuständig. Und seine Vision sieht aus wie folgt.

Fahrersitz? Braucht keiner mehr. Stattdessen soll das Auto der Zukunft von jedem Platz aus gesteuert werden können. „Es geht uns darum, dass wir in Zukunft die Freiheit im Straßenverkehr zurückgewinnen“, so Mankowsky gegenüber Business Insider.

Denn fahren tut das Auto ja sowieso selbst – was unter anderem auch der Gestaltung des Innenraums von Fahrzeugen viele neue Möglichkeiten öffnet.

 

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Neugier ist eine wichtige Motivation. Und bis zu einem gewissen Grad ja auch völlig gesund. Manchmal ist es nur blöd, wenn man so offensichtlich dabei erwischt wird.

So zum Beispiel der Autohersteller Daimler. Der hat offenbar großes Interesse daran, wie das Model X von Konkurrent Tesla so funktioniert. Denn laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel haben die Autobauer aus Stuttgart wohl ein Exemplar für sieben Wochen gemietet – ganz normal über Sixt.

Was dann geschah, ist weniger normal. Offenbar hat man das Auto auseinandergebaut und wieder zusammengeschraubt. Dazwischen hat man zudem Testfahrten unternommen – und so flog die ganze Sache letztlich auf. Denn die führte man auf Teststecken nahe Barcelona und in Sindelfingen durch – und diese wiederum gehören Daimler.

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Selbstfahrende Autos sind unter Autoherstellern ein großes Thema. Fast jeder wäre gerne der erste, der die Wunderwerke auf die Straße bringt. Fast – laut Porsche-Chef Oliver Blume sieht man keine Notwendigkeit, in diesem Bereich der erste zu sein.

Das erklärt Blume im Gespräch mit t3n. Bei Porsche konzentriere man sich auf sich selbst und sei damit immer gut gefahren. Das werde man auch in Zukunft so halten.

Trotzdem hat der Porsche-Chef lobende Worte für Konkurrenten wie Tesla übrig. „Tesla hat vieles gut gemacht. Es ist Pionier bei Elektromobilität.“ Trotzdem sei der amerikanische Autohersteller nicht der Maßstab für Porsche.

Denn: „Geld hat er mit ihnen (seinen Projekten, Anm. d. Verf.) bis heute zumindest nicht verdient.“ Mit anderen Worten: Bei Porsche will man der schwäbischen Philosophie treu bleiben. Innovationen gerne, aber es muss sich auch rechnen.

 

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Nick Jue ist der neue Chef der Direktbank ING-Diba – und möchte das Geldautomatensystem in Deutschland gerne ganz neu ausrichten. Kunden wollten Bargeld so einfach und so billig wie möglich, erklärte er gegenüber der dpa.

Er verweist auf das Nachbarland Niederlande, wo sich die Branche auf einen einheitlichen Standard für Geldautomaten geeinigt habe. In Deutschland dagegen gäbe es verschiedene konkurrierende Angebote – mit der Folge, das Kunden beim Abheben oft Gebühren bezahlen müssen.

Die Konkurrenz lehnt Jues Vorschlag allerdings ab. Die Volks- und Raiffeisenbanken etwa vermuten, hier wolle jemand sich Zugang zu einem bereits bestehenden Geldautomatennetz verschaffen – unter dem Deckmantel des Kundenschutzes.

 

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Das derzeitige Wachstum der deutschen Wirtschaft gibt vielen keinerlei Anlass zur Sorge. Einigen Experten jedoch schon. Zum Beispiel dem Chef des Aufsichtsrates bei Siemens Gerhard Cromme.

In einem drastischen Vergleich erklärt er, er habe den Eindruck, Europa sei derzeit auf der Titanic unterwegs. „Das Orchester spielt noch, und wir haben noch gar nicht kapiert, was wirklich los ist“, sagt er dem Handelsblatt. Eines Tages werde man aber aufwachen und festellen: „Wir sind abgesoffen“.

Das Hauptproblem sieht Cromme, der den Auftrittsratsvorsitz bei Siemens demnächst niederlegt, im Verschlafen der Digitalisierung. Man müsse schneller werden, sich besser organisieren und viel mehr Geld in die Hand nehmen.

 

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Nie wieder arbeiten? Für ein Viertel von uns könnte das schon in wenigen Jahren der Fall sein. Ob wir wollen oder nicht. Denn laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey könnte bereits 2030 ein Viertel der Arbeit in Deutschland von Robotern erledigt werden.

Das würde bedeuten, dass drei bis zwölf Millionen Arbeitnehmer sich einen neuen Job suchen müssen. Betroffen wären wohl vor allem Sachbearbeiter, aber auch beispielsweise Schlosser und Köche.

Die Experten sehen darin kein großes Problem – wegen des demographischen Wandels würden bis dahin sowieso weniger Menschen Arbeit suchen, ist ihre Einschätzung.

 

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Amazon denkt mal wieder mehrere Schritte voraus – und hat sich eine Drohne patentieren lassen, die sich im Zweifelsfall selbst zerstören kann.

Wozu das gut ist? Nun, wenn beispielsweise der Antrieb ausfällt, kann so sichergestellt werden, dass niemand durch herabstürzende Pakete oder Teile einen Dachschaden abkriegt. Der Absturz soll also möglichst glimpflich verlaufen.

Damit ist allerdings noch nicht gesagt, dass Amazon diesen Modus beim Einsatz seiner Drohnen auch wirklich anwenden will. Möglicherweise will man nur schon mal auf alle Fälle vorbereitet sein.

 

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„Einen Kredit wollen Sie? Einen Moment, wir testen erst rasch Ihre Bonität. Wie heißen Sie bei Facebook?“ So könnte es in Zukunft laufen. Wobei Gespräche zwischen Mensch und Mensch dafür nicht notwendig sein werden.

Denn das Start-Up Social Lender hat für die südafrikanische Bank Barclays Africa Group einen Algorithmus entwickelt, der über die Accounts des Kunden in Social Media dessen Bonität prüft.

Wichtigstes Kriterium dabei: Mit wem ist der User befreundet. Nachvollziehbar – wer beispielsweise Susanne Klatten als Freudin hat, kann eine Kredit mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit zurückzahlen. Schwieriger wäre die Antwort wohl hingegen bei Elon Musk…

Geprüft wird aber auch der Content, also Postings und Kommentare. Natürlich sind Probleme mit dem Datenschutz bereits jetzt absehbar. Bisher gibt es keine Bankenrichtlinie, die Regeln für eine solche Vorgehensweise aufstellt.

 

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