Seit einem Jahr ist US-Präsident Trump nun gewählt. Und was hatte es nicht für Katastrophenszenarien gegeben. Vor allem wirtschaftliche Einbrüche hatte man angesichts seiner protektionistischen Versprechen befürchtet.

Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt stellt nun allerdings nüchtern fest, dass es doch nicht ganz so schlimm gekommen ist. Trump habe bisher kaum etwas von seinen Ankündigungen umgesetzt.

Zwar träten die USA in Handelsfragen durchaus aggressiver auf und bremsten bei internationalen Vereinbarungen stärker als die Obama-Administration, ergänzt sein Kollege Lars Feld.

Trotzdem: Die ganz große Katastrophe sei ausgeblieben – weswegen der Sachverständigenrat in seinem neuen Gutachten das Risiko, das vom US-Präsidenten ausgeht, nicht mehr so hoch einschätzen wie noch vor einem Jahr.

 

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Dass man auf Ebay einfach alles kaufen kann, ist klar. Dazu gehören allerdings auch immer wieder Artikel, die nicht legal zum Verkauf angeboten werden dürfen. In einem besonders kuriosen Fall wollte jemand tatsächlich Sand aus Hawaii an den interessierten Kunden bringen.

Doch da hatte er die Rechnung ohne die hawaiianische Regierung gemacht. Diese hält naturgemäß relativ wenig davon, dass jemand versuchen könnte, ihre natürlichen Ressourcen zu verscherbeln. Die zuständige Behörde protestierte bei Ebay, woraufhin diverse Angebote vom Online-Handelsriesen gelöscht wurden.

User hatten Sand von diversen Traumständen für Preise zwischen 3,50 und 35 Dollar angeboten. Es ist allerdings grundsätzlich verboten, Sand von hawaiianischen Stränden mitzunehmen. Das gilt auch für Korallen, Steine oder Erde.

 

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Gesunde Ernährung steht schon seit längerem weit oben auf der allgemeinen Prioritätenliste. Der Lebensmittelhändler Rewe trägt dem mit seiner neusten Idee Rechnung. So soll bis 2020 der Anteil von Zucker in den angebotenen Produkten deutlich gesenkt werden.

Dazu will man zu jedem Eigenprodukt eine zuckerreduzierte Variante anbieten. Den Anfang macht der Schokopudding. Dabei bezieht man die Meinung und den Geschmack der Kunden mit ein.

So sollen neben der normalen Variante drei zuckerarme Versionen zur Auswahl stehen. Diejenige, die bei den Kunden am besten ankommt, setzt sich dann durch.

Noch dieses Jahr sollen 100 weitere Produkte folgen. Verteufeln wolle man Zucker nicht, erklärt ein Konzernsprecher. “Wir essen nur häufig wesentlich mehr davon als uns gut tut.”

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Der Brexit wird offenbar nicht nur die Briten teuer zu stehen kommen, sondern auch die deutschen Steuerzahler. Denn durch den Austritt des Landes aus der Europäischen Union erhöhen sich die Beitragszahlungen – um etwa 16 Prozent.

Das jedenfalls ermittelt eine Studie des EU-Parlaments. Nach dem Brexit sollen demnach etwa 10,2 Milliarden Euro im EU-Haushalt fehlen. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen müsste Deutschland für etwa 3,8 Milliarden davon aufkommen.

Die genaue Höhe ist jedoch noch ungewiss, bisher handelt es sich lediglich um grobe Schätzungen. Parallel wird darüber diskutiert, ob nach dem Austritt Großbritanniens nicht Kürzungen am Haushalt vorgenommen werden könnten – oder neue Steuern erhoben werden, die dann alle EU-Bürger beträfen.

 

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Es klingt zunächst nach einem schlechten Scherz. Facebook fordert seine Nutzer auf, dem Unternehmen Nacktbilder von sich zu schicken. Damit soll das unerwünschte Verbreiten von Amateur-Pornos verhindert werden.

Was zunächst nach „Feuer mit noch mehr Feuer bekämpfen“ klingt, folgt einer gewissen Logik. Ein eigens programmierter Algorithmus soll die Infos aus den Bildern speichern – und so selbstständig erkennen, wenn jemand anderes versucht, gegen den Willen der Betroffenen Nacktbilder auf Facebook hochzuladen.

Beim derzeit in Australien laufenden Versuch läuft das Ganze folgendermaßen ab: Der User schickt sich das Nacktbild, von dem er befürchtet, eine rachsüchtige Ex-Freundin oder ein enttäuschter One-Night-Stand könnte es hochladen, im Messenger selbst. Facebook speichert nicht das Bild an sich, sondern lediglich seine gescannten Einzelteile.

Allerdings erfordert diese Vorgehensweise eine Menge Vertrauen – und das ausgerechnet in die Datenkrake Facebook? Es bleibt auf jeden Fall spannend.

 

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Yves Mersch ist Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank – und meint, eine Gefahr für den Bankenmarkt ausgemacht zu haben. Große Konzerne wie Amazon geben ihm Anlass zur Sorge.

Denn dadurch, dass solche Großunternehmen immer öfter Geldhäuser kauften und somit den Bereich des Zahlungsverkehrs beträten, bestehe eine große Gefahr für europäische Banken.

Bei einer Veranstaltung erklärte Mersch, dadurch könnten diese Unternehmen den „Markt aufräumen“. Fintechs dagegen hält er für unbedenklich. Den Banken rät er daher, die Zusammenarbeit mit diesen zu verbessern und zu vertiefen.

 

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Skeptiker haben schon immer die Nachteile der neuen Möglichkeiten gesehen, die uns Maschinen bieten. Der folgende Fall ist aber eher geeignet, für Amüsement zu sorgen: Das Sprachprogramm Alexa von Amazon hat in Hamburg einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Der Grund war, dass Alexa ohne Befehl mitten in der Nacht voll aufdrehte – und ihre kleine private Party feierte. Sehr zur Freude der Nachbarn des Besitzers, der nicht zuhause war. Die verständigte Polizei musste die Türschlösser wechseln, um den Krach zu beenden. Richtige Partymuffel.

Auch Sprachassistenten wollen eben mal was erleben. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste: Wie der Besitzer auf Facebook berichtet, habe Alexa seine Frage, wer nun die Kosten übernehme, mit der typischen Trockenheit eines weiblichen Programms geantwortet: „Ich habe leider keine Antwort auf die Frage gefunden.“ Tja…

 

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Elektro-Autos sind gut und schön, aber: Sie brauchen Strom. Die Autobranche plant den Aufbau eines gemeinsamen, europaweiten Ladenetzes. Und damit soll noch dieses Jahr begonnen werden.

Geplant sind insgesamt 400 Schnellladestellen, hauptsächlich an Autobahnen und anderen Hauptverkehrsachsen. Bis Ende 2017 sollen die ersten 20 davon in Deutschland, Norwegen und Österreich stehen. Das teilten BMW, Daimler, Ford sowie Volkswagen inklusive Audi und Porsche mit.

Bis 2020 sollen dan alle geplanten 400 Stationen fertig sein. Damit mehr Menschen sich für den Umstieg auf emissionsfreie E-Autos entscheiden, ist es wichtig, dass es ein leistungsstarkes Netz von Ladestellen gibt. Letztlich sollen nicht mehr als 120 Kilometer zwischen den Aufladestationen liegen.

 

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Datenschutz? Glaubt man Volkes Stimme, die einstmals als mit der Stimme Gottes gleichgesetzt wurde, so ist das nicht viel mehr als eine nette Idee. Eine nette Idee ohne praktischen Bezug allerdings – denn insgesamt 78 Prozent der Deutschen gehen nicht davon aus, dass ihre Daten im Internet wirklich sicher sind.

Fast die Hälfte davon, also knapp 40 Prozent, gehen sogar davon aus, dass sie völlig unsicher sind. Das ergab eine Befragung von gut tausend Usern durch Digitalverband BITKOM. Gründe für dieses krasse Misstrauen sind wohl vor allem Berichte über Geheimdienste wie die NSA, die Daten im großen Stil per Internet sammeln, sowie über Hacker.

Die Zahlen geben durchaus Anlass zur Sorge. Der Verband weist richtigerweise daraufhin, dass dieses fehlende Vertrauen ein Hemmnis für Innovationen sein kann, etwa bei der Anwendung von E-Government oder im Gesundheitswesen.

 

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Samsung und Apple machen den Smartphone-Markt nach wie vor weitgehend unter sich aus. Der koreanische Konzern allerdings baut seine Spitzenposition weiter aus – Apple hat das Nachsehen.

Fast jedes vierte Gerät, das weltweit verkauft wird, stammt von Samsung (22,3 Prozent). Apple kommt lediglich auf 12,5 Prozent. Damit liegt man nur 2 Prozent vor dem Drittplatzierten, dem chinesischen Hersteller Huawei. Das jedenfalls verkündet das Marktforschungsunternehmen IDC.

Der größte Aufsteiger des dritten Quartals kommt ebenfalls aus China: Xiaomi konnte seine Marktanteile innerhalb des letzten Jahres verdoppeln, von 3,7 auf 7,4 Prozent.

Aber das Jahr ist ja noch nicht vorbei – das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und Apple hat mit dem neuen iPhone X ein starkes Argument in petto. Ob das allerdings zu mehr reicht, als Platz 2 zu halten, bleibt abzuwarten.

 

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