Wer nicht völlig blind durch die Welt läuft, dem ist bereits aufgefallen, dass Autos immer dicker und breiter werden. Kaum eine Straße, in der nicht eine beträchtliche Anzahl von SUVs parkt. Und das ist nicht nur eine gefühlte Wahrheit, sondern lässt sich auch mit Zahlen belegen – und stellt die Verkehrsplanung vor neue Herausforderungen.

Denn wie Straßen, Parkplätze und Rettungsgassen aussehen sollen, wurde bereits in den 70er Jahren festgelegt. Damals waren Autos allerdings im Durchschnitt deutlich kleiner. Die Folge: Rettungswagen kommen immer schwieriger durch. Und, weniger dramatisch, aber dennoch nervig: Auch das Einparken wird immer schwieriger.

Auch an Baustellen gibt es Probleme. Auf Autobahnen dürfen dann nur Fahrzeuge mit einer Breite von 200 cm die linke Spur benutzen. Das überschreiten heute aber selbst Kleinwagen wie der VW Gold oder der Renault Clio.

Die gute Nachricht daran: Viel zu tun für den Straßenbau – womöglich ein neues Jobwunder?

 

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Spare in der Zeit? Nix da. Eine holländische Familie macht es genau andersherum. Verkauf alles, was du hast – und investiere in die Zukunft. Und die heißt nach Einschätzung der Taihuttus: Bitcoin.

Denn die Taihuttus haben ihr gesamtes Hab und Gut verkauft – und leben nun in einer kleinen Blockhütte. Autos, Motorrad – alles weg. Den gesamten Erlös haben sie in Bitcoin gesteckt – Vater Taihuttu ist überzeugt, dass das Kapital in etwa zwei Jahren sich mindestens vervierfacht hat.

Neben der Aussicht auf zukünftige Reichtümer kommt die Familie, die drei Kinder hat, aber auch mit der eher kargen Gegenwart gut zurecht. Nach eigenen Angaben empfindet man das minimalistische Leben als „großes Abenteuer“.

Durch die krass gesunkenen Lebenshaltungskosten sei auch der finanzielle Druck dramatisch gesunken – wir wünschen den Taihuttus trotzdem unermesslichen Reichtum durch ihre mutige Investition.

 

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Tech-Riesen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon gehören heute wie selbstverständlich zum Alltag. Doch: Das muss nicht auf alle Ewigkeit so bleiben. Wir erinnern uns an Marken wie MySpace.

Scott Galloway, ehemaliger Unternehmer, heute Dozent an der New York University ist sich sogar sicher: In 50 Jahren werden Firmen wie Alphabet oder Apple nicht mehr existieren.

Seine Herleitung für diese These ist unter anderem, dass von 100 vor 100 Jahren im Aktienindex Dow100 gelisteten Unternehmen heute gerade noch elf am Start sind.

Allerdings geht Galloway keineswegs von einem raschen Ableben aus. Im Gegenteil: Besonders für Amazon sieht er eine sehr rosige nahe Zukunft voraus. Das Unternehmen könnte seiner Einschätzung nach sogar als erstes überhaupt eine Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar erreichen.

 

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Es galt als die große Hoffnung für 2017: Das Essential Smartphone. Mit einiger Verspätung war es im August endlich in Serie gegangen. Das Unternehmen gehört Andy Rubin, dem Entwickler des Android-Betriebssystems.

Die Investoren waren geradezu euphorisch – und machten insgesamt rund 300 Millionen Dollar locker. Doch das Gerät verkauft sich bisher kaum. Zu unbekannt, zu viel zu starke Konkurrenz.

Und nun auch noch das: Nicht nur schlechte Verkaufszahlen machen dem einstigen Hoffnungsträger zu schaffen – auch eine Klage hat man nun am Hals. Der Tech-Entwickler Keyssa gibt an, nicht für seine speziell für das Essential entwickelten Methoden entschädigt worden zu sein. Essential hatte zunächst eine Kooperation mit Keyssa angestrebt, sich dann aber für den Konkurrenten SiBEAM entschieden.

Unter anderem das Design der Antenne sowie die Methoden zur Qualitätskontrolle seien aber von Keysssa – sagt Keysssa. Näheres wird demnächst wohl vor Gericht geklärt.

 

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Hybrid-Antrieb galt mal an Next Big Thing, bekam dann aber schnell den Ruf eines Langweilers. Volvo jedoch beweist nun, dass das kalter Kaffee ist. Der neue Polestar 1 kommt im Gegenteil sehr sportlich und schneidig rüber.

In Shanghai hat der schwedische Autobauer das Sportcoupé vorgestellt. Es verfügt über schlanke 600 PS. Die werden von einem Zweiliter-Vierzylinder (382 PS) sowie zwei Elektromotoren (jeweils 109 PS) bereitgestellt.

Die E-Motoren können das Fahrzeug auch alleine antreiben – und garantieren somit zumindest 150 Kilometer ohne jegliche Emission.

Technisch ist der Polestar voll auf der Höhe: Dank einer App für Android und iOS kann er auch ohne Autoschlüssel digital gesteuert werden.

 

Bild: (c) Polestar

In jedem von uns steckt ein kleiner Spion. Oder ein großer. Und Dank eines sehr alltäglichen Begleiters können wir auch alle dieser Leidenschaft nachkommen – ein bisschen zu leicht, sogar.

Den wie der Software-Ingenieur Robert Heaton nachgewiesen hat, ist es sehr einfach, über den beliebten WhatsApp-Messenger interessante Rahmendaten über andere Nutzer herauszubekommen. So lassen sich beispielsweise Schlaf- und Wachzeiten durchaus präzise nachvollziehen.

Der Grund dafür: Du kannst zwar ausschalten, dass andere Nutzer sehen können, wann du zuletzt online warst. Aber nicht, dass WhatsApp es anzeigt, wenn du gerade online bist. Alles, was es braucht, um das Online-Verhalten zu tracken, ist eine einfache Software.

Diese überwacht den Online-Status einer bestimmten Person – mehr als deren Telefonnummer ist dafür nicht nötig. Aus den so gewonnenen Daten lässt sich ziemlich stringent ableiten, wann jemand zu Bett geht, aufsteht – oder längere Zeit abwesend, also womöglich im Urlaub ist.

Die gute Nachricht: Die Software nutzt keine Sicherheitslücke von WhatsApp, sondern öffentlich verfügbare Daten. Theoretisch kann der Messenger mit einem Update das also unterbinden. Wenn er denn will.

 

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Gestatten, das Klapp-Handy 3.0 ist da. Vorgestellt wird es vom chinesischen Handy-Hersteller ZTE. Mit dem gebogenen Display, auf das Samsung setzt, nichts zu tun. Vielmehr ist das Axon M ein Hybrid aus Smartphone und Tablet.

Und: Es hat zwei Screens statt einem. Beide haben jeweils 5,2 Zoll Diagonale und eine Auflösung von 1.920 x 1.080 (das entspricht Full HD). Sie lassen sich dank eines Scharniers auf Tablet-Format aufklappen. Im Tablet-Modus verfügt das Axon dann über 6,75 Zoll Bilddiagonale.

Der doppelte Bildschirm kann aber auch jeweils einzeln genutzt werden – dadurch ist es möglich, zwei Apps gleichzeitig zu bespielen. Oder der Nutzer klappt einen Bildschirm nach hinten und schaut zusammen mit einem anderen Nutzer, der ihm gegenüber sitzt, denselben Film oder ein YouTube-Video.

Auch der klassische Smartphone-Modus mit nur einem aktiven Bildschirm ist verfügbar. In den USA soll das Axon M etwa 700 Dollar zu haben sein – ob und wann eine Produkteinführung in Deutschland geplant ist, ist aber derzeit noch offen.

 

Bild: ZTE/heise online

Apple werkelt derzeit an selbstfahrenden Autos. Nun kann man einen ersten Blick auf die mit Spannung erwarteten autonomen Fahrzeuge werfen. MacCallister Higgins, Gründer der Entwicklerfirma Voyage, zeigt auf Twitter ein kurzes Video, in dem das sagenumwobene Gefährt erstmals in einer Nahaufnahme zu sehen ist.

Dazu merkt er an, es brauche mehr als 140 Zeichen, um das Projekt, das Apple „Titan“ nennt, zu beschreiben. Er selbst zieht im übrigen den Namen „The Thing“ (das Ding) vor.

Allerdings hat Apple wohl nicht vor, das Auto selbst auf den Markt zu bringen. Stattdessen konzentriert man sich darauf, an Technologien zu arbeiten, die das autonome Fahren überhaupt ermöglichen.

Offenbar setzt Apple dabei darauf, die dafür notwendigen Sensoren auf dem Dach des Fahrzeugs anzubringen. Andere Hersteller planen, diese im Auto selbst zu verbauen. Dadurch ließe sich das System sehr einfach mit diversen Autotypen testen – oder im Ernstfall dann verknüpfen.

 

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Kabel oder Satellit – so guckt immer noch fast die Hälfte von uns Fernsehen. Laut einem Bericht der Landesmedienanstalten sind es 46 Prozent. Es gibt aber auch Alternativen – und damit ist nicht DVB-T gemeint.

Sondern: Das Internet. Denn auch ein DSL-Anschluss kann zum Fernsehen genutzt werden. Bisher wissen das allerdings offenbar nur etwa 6 Prozent von uns – auch wiederum laut Landesmedienanstalten.

Dabei ist die Technik ausgereift, via Breitband werden die Filme, Sport-Sendungen oder Shows in HD übertragen. Und: DSL-TV hat nix mit Smart-TV zu tun. Ganz klassisch werden hier ARD, ZDF, RTL oder RTL 2 ausgestrahlt. Angeboten wird das unter anderem von der Telekom, von Vodafone und von 1&1.

Preislich kann das durchaus lohnen: Bei der Telekom gehen die Tarife ab 19,95 Euro monatlich los, Vodafone legt ab 28,98 im Monat los und 1&1 ist ab 31,81 Euro zu haben. Genaueres Hinsehen und Vergleichen lohnt sich also.

 

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Die Google-Mutter Alphabet baut in Toronto einen komplett neuen Stadteil. Kostenpunkt des Projekts: Eine Milliarde Dollar. Das Ziel: Urbanes Design mit dem neusten Stand der digitalen Technologie zu verbinden.

Konkret heißt das: Die neue High-Tech-Siedlung an der Uferpromenade im kanadischen Toronto, die Quayside heißen wird, soll ökologische Nachhaltigkeit, Erschwinglichkeit, Mobilität und ökonomische Möglichkeiten miteinander verbinden.

Also: Selbstfahrende Autos, Sensoren, die den Energieverbrauch verfolgen, künstliche Intelligenz und natürlich Highspeed-Internet. In den Worten von Alphabet: „Ein Ort, der durch digitale Technologie und Daten aufgewertet wird, ohne die Privatsphäre und Sicherheit aufzugeben, die jeder verdient.“

Schöne neue Welt? Sicher ist: Mit diesem Prototyp eines Stadtteils will man nicht weniger als die ganze Welt inspirieren. Ob in Zukunft auch ganze Städte geplant sind, ist nicht bekannt. Auszuschließen ist das aber angesichts der hohen Ziele, die sich Alphabet stets steckt, keineswegs.

 

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