Bei der Post geht’s nicht so schnell – denkste. Die Deutsche Post versucht, neue Wege zu gehen und die Briefzustellung schneller und effektiver zu gestalten. Dazu sollen die menschlichen Briefträger bald von Robotern unterstützt werden.

Der Post-Bot, wie ihn das Unternehmen getauft hat, wird im hessischen Bad Hersfeld getestet. Er soll den Postboten hinterherfahren, so dass diese sich ganz aufs Austragen konzentrieren können. Den Transport übernimmt der Bot.

Wind und Wetter können ihm nichts anhaben. Mit einer Höhe von 1,5 Metern und einer bequemen manuellen Steuerung für Notfälle via Fernbedienung kommt der Post-Bot daher. Er kann bis zu 150 Kilo tragen – das reicht für einige Rechnungen und Mahnungen.

 

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Amazon hat einen Steuerbescheid von der EU-Kommission erhalten. Dieser bezieht sich auf die in Luxemburg entrichteten Abgaben und reicht bis 2003 zurück. Insgesamt verlangt die Kommission 250 Millionen Euro vom Internethandelsriesen.

Drei Jahre hatte man gebraucht, um zu prüfen, ob es rechtlich gedeckt ist, dass die luxemburgische Amazon-Tochter weniger Steuern bezahlt als andere Unternehmen. Das Ergebnis: Nein.

Eine wenig ruhmreiche Rolle spielt dabei allerdings EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Als ehemaliger Premierminister von Luxemburg war er direkt an den Verhandlungen beteiligt, die Amazon ins Großherzogtum locken sollten. Zudem gilt er selbst als einer der Erfinder der Steueroase Luxemburg.

 

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Im November kommt das neue iPhone X auf den Markt – mit einem extra großen Bildschirm, der fast die gesamte Frontseite ausfüllt. Und dieser Umstand lässt auch die Herzen in der Samsung-Zentrale höher schlagen.

Denn die Südkoreaner produzieren das kleine Wunderding, das über eine Diagonale von 5,8 Zoll verfügt. Für jedes verkaufte Gerät bekommt Samsung 110 Dollar, also 93 Euro. Damit verdient der Konzern über zehn Prozent am neuen iPhone.

Und es wird noch kurioser: Sollten Prognosen sich bewahrheiten, dass Apple in den kommenden Jahren über 100 Millionen Exemplare seines iPhone X verkaufen wird, würde Samsung 14 Milliarden Dollar (11,9 Milliarden Euro) zusätzlich einnehmen – und damit an Apple-Produkten mehr verdienen als am eigenen Modell S8. Mit denen wird man, ebenfalls laut Prognosen, in derselben Zeit nämlich nur 10 Milliarden Dollar, also 8,5 Milliarden Euro verdienen. Verrückte Geschichte.

 

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Mozilla, die gemeinnützige Organisation, die auch den inzwischen etwas ins Hintertreffen geratenen Firefox-Browser betreibt, unterstützt verschiedene Open Source-Projekte. Insgesamt sind in den letzten fünf Monaten rund 500.000 Dollar in diverse Konzepte geflossen.

Damit will Mozilla dazu beitragen, dass Internet als offene Plattform für die gesamte Menschheit zu sichern. Dementsprechend gehen die Spenden an Projekte, die nach Auffassung der Stiftung genau dafür sorgen.

Der Löwenanteil von knapp 200.000 Dollar ging an Ushahidi. Das Crowdsourcing-Tool kann dabei helfen, Wahlen oder Krisensituationen zu überwachen. Es wird beispielsweise beim Syria Tracker eingesetzt, eine Plattform, die sich der Aufzeichnung von Menschenrechtsverletzungen im syrischen Bürgerkrieg verschrieben hat.

 

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So viel mussten die Deutschen noch nie im Schnitt für einen Gebrauchtwagen bezahlen. Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index kratzt mittlerweile an der 20.000 Euro-Marke. Rund 19.300 Euro werden für einen gebrauchten Wagen mittlerweile fällig.

Der steigende Durchschnittspreis kommt vor allem durch die lebendige Nachfrage zustande. Besonders Kleinwagen sowie deren Gegenteil, nämlich SUVs, sind gefragt – die Bestände sanken um 3,6 beziehungsweise 2,5 Prozent.

Ein weiterer Preistreiber: Sportwagen. In diesem Segment stieg der Durchschnittspreis schon auf 50.000 Euro. Saisonal bedingt dank allerdings das Interesse an den edlen Flitzern. Immerhin machen Cabrios einen nicht unerheblichen Teil davon aus…

 

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Dass der einst begnadetste Tennisspieler der Welt, Boris Becker, in eine finanzielle Schieflage geraten ist, war bereits bekannt. Nun aber wird das konkrete Ausmaß seiner ganz persönlichen Finanzkrise deutlich. Nach Informationen der FAZ haben 14 Gläubiger Forderungen in Höhe von insgesamt über 54 Millionen englische Pfund bei der Insolvenzbehörde angemeldet.

Das entspräche 61 Milionen Euro. Die Vermögensangabe von Becker soll sich nach FAZ-Informationen dagegen auf nicht einmal 500.000 Pfund belaufen. Seine zahllosen Siegerpokale sind da allerdings nicht mit eingerechnet.

Sein Anwalt dementierte die Angaben der Gläubiger jedoch. Diese würden vor Gericht keinen Bestand haben, zeigt er sich zuversichtlich. Indes hat er selbst im Rahmen des Insolvenzverfahrens eine Forderung an Boris Becker gerichtet. 18.000 Pfund sei sein Mandant ihm schuldig… Ende offen.

 

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Apple hat Schulden beim Staat Irland – deswegen verklagt die Eu-Kommission jetzt die Iren. Moment mal, was? Ja, genau. Ist gar nicht so kompliziert, wie es klingt: EU-Mitglied Irland will das ihm zustehende Geld von Apple nämlich gar nicht.

Die 13 Milliarden waren Irland von der Kommission zugesprochen worden. Das Land geht jedoch juristisch gegen diese Entscheidung vor. Die 13 Milliarden dürften die Iren nämlich nicht behalten – die gingen dann an die EU.

Deshalb macht die Kommission ja auch Druck. Zur Not will man bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen, um Irland dazu zu bringen, die Summe beim US-Konzern einzutreiben. Der wiederum hat selbst ebenfalls Rechtsmittel gegen die Forderung der EU eingelegt. Bleibt also vorerst spannend.

 

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Der Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo wollen Teile ihres Unternehmens offenbar verkaufen. Davon betroffen sind unter anderem Ergo Leben und Victoria. Werden die Pläne umgesetzt, haben Millionen Versicherte plötzlich einen neuen Vertragspartner.

Und der könnte aus Großbrittanien oder China stammen. Laut Medienberichten sind neben Hedgefonds aus den USA auch Investoren von der Insel sowie aus Fernost interessiert. Den möglichen Kaufpreis schätzen Experten auf rund eine Milliarde Euro.

Betroffen von einem Verkauf wären nicht nur tausende Mitarbeiter, sondern auch Millionen von Kunden. Die Finanzaufsicht Bafin müsste dem Deal allerdings zustimmen – und wird dies wohl nur tun, wenn sie die Interessen der Vertragskunden nicht gefährdet sieht.

 

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Der US-Automobilkonzern Ford will selbstfahrende Autos möglichst rasch auf die Straße bringen – und kooperiert dafür mit dem Uber-Konkurrenten Lyft. Gemeinsam will man Autos ohne Lenkrad so schnell wie möglich für die breite Masse zugänglich machen.

Im ersten Schritt sollen auf einer gemeinsamen Technologie-Plattform zunächst herkömmliche Fahrzeuge im Lyft-Netzwerk eingesetzt werden. Dadurch soll die Kompatibilität getestet werden. Im nächsten Schritt sollen dann selbstfahrende Fahrzeuge folgen.

Lyft setzt ohnehin bereits kräftig auf autonome Fahrzeuge. So kooperiert man neben Ford bereits General Motors oder auch Startups wie Drive.ai oder NuTonomy. Konkurrent Uber hingegen arbeitet derzeit an einer eigenen Technologie für Roboterwagen.

Ford hat angekündigt, 2021 selbstfahrende Autos auf den Markt zu bringen. Der sehr hohe Preis gilt dabei als größte Hürde, einen breiten Markt dafür zu schaffen. Kooperationen wie die mit Lyft gelten daher als eleganter Weg, dieses Hinderniss zu umgehen.

 

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Wer Staubsauger bauen kann, kann auch Autos bauen. Unsinn? Nicht im Zeitalter von Elektroautos. Der US-Konzern Dyson, bisher vor allem für seine Staubsauger bekannt, will mit einem neuartigen Akku sogar gleich den Markt für E-Autos auf links ziehen.

Bereits 2020 soll es soweit sein. Dann sollen die ersten Dyson-Fahrzeuge auf den Markt kommen. Milliardär James Dyson, den die Entwicklung beutelfreier Staubsauger reich gemacht hat, will 2,3 Milliarden Euro in das ehrgeizige Projekt investieren. Bisher existiert allerdings nicht einmal ein Prototyp.

Einen Trumpf scheint Dyson dennoch zu haben: Die Batterie. Statt – wie die meisten Hersteller bisher – Lithium-Ionen-Batterien will man Festkörperbatterien in die Fahrzeuge einbauen. Diese gelten als kleiner, effizienter und leichter zu laden. Sie brauchen im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Batterien auch keine Kühlung.

 

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